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Linda Augsberger, BA – Ihre Ansprechpartnerin für Grundstücksankäufe

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HEISSE SOMMER. ENERGIEKRISE. EXPLODIERENDE KOSTEN.

>> Tageszeitung ÖSTERREICH „NÖ EXTRA“
Ausgabe: Samstag, 27.08. und Sonntag, 28.08. <<

>> BEZIRKSBLATT NÖ – Beitrag
Ausgabe: Samstag, 24.08. und 25.08. <<

Alleine der Blick auf die Entwicklung der Sommertemperaturen der letzten Jahre treibt uns schon den Schweiß auf die Stirn. Und jedem, der zusätzlich auch noch die aktuelle Kostenexplosion im Energiebereich verfolgt, läuft zusätzlich noch eine kräftige Portion Angstschweiß über den Rücken. Um Wohnen in zunehmend heißer werdenden Sommern einerseits erträglich, andererseits aber auch leistbar zu machen, sind jetzt neue frische Ideen sowie innovative Ansätze gefragt. Gerade im Hausbau braucht es dazu clevere Konzepte sowie ein umfassendes Verständnis für Bauphysik und energieeffiziente Maßnahmen.

Robert Augsberger, Geschäftsführer der Augsberger-Gruppe, gibt uns einen Einblick in die Art und Weise, wie sich sein Fischamender Hausbauunternehmen diesen aktuellen Herausforderungen stellt. Anhand des neuesten Bauträger-Projektes, welches aktuell unter der Marke „Living Fischamend“ entsteht, wird eindrucksvoll unter Beweis gestellt, was uns die Sonne in Kombination mit der optimalen Ausnützung der Bauphysik eines Hauses bieten kann.

Herr Augsberger, warum haben Sie für Ihr jüngstes Bauträger-Projekt eine neue Marke mit dem Namen „Living Fischamend“ gegründet? Robert Augsberger: Mit `Living Fischamend´ wollen wir zeitgemäße, leistbare vor allem aber ressourcen- und energieschonende Wohnkonzepte anbieten. Bei unserem aktuellen Reihenhausprojekt in unserer Heimatgemeinde statten wir alle Häuser mit ideal dimensionierten Photovoltaikanlagen aus und setzen außerdem in der Kühlung der Häuser auf die sogenannte thermische Bauteilaktivierung.
 

Wie funktioniert dies genau und wie hebt sich Ihre Umsetzung von jener Ihres Mitbewerbes ab? Viele Anbieter versprechen ihren Kunden Kühlung über vorhandene Fußbodenheizungen. Leider ist dieses Konzept aber nicht annähernd so effizient, wie unsere Herangehensweise. Verrohrungen für Fußbodenheizungen sind idealerweise von unten her isoliert, um die Wärme optimal im Raum zu halten. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber, dass Kühlung dann aber nicht nach unten hin abgegeben werden kann. Da kalte Luft bekannterweise nicht aufsteigt, verbleibt der Großteil der Kühlung also im Estrich und gibt höchstens kalte Füße. Wir kühlen die Räume über die Decken des Hauses und setzen hier auf die sogenannte thermische Bauteilaktivierung. Dazu werden vor dem Vergießen der Betondecken Rohrsysteme in der Schalung verbaut, durch die Wasser als Kühlmedium geleitet wird. Die Energie für die Pumpen liefert dafür das hauseigene Kraftwerk der Photovoltaik-Anlage. So wird ein optimaler Wirkungsgrad erzielt.

Die massive Betondecke wird also als Speichermasse genützt und sorgt für eine gleichmäßige Temperierung der Räume? Völlig korrekt. Da kalte Luft nach unten fällt, verteilt sich diese optimal nach unten im Raum und sorgt so für ein angenehmens Raumklima. Vorraussetzung ist natürlich auch ein perfekt gedämmtes Haus. Besonderes Augenmerk bei all unseren Gebäuden wird daher auch auf die Dämmung der Außenhülle gelegt, die sowohl Wärme, als auch Kühlung dort halten soll, wo sie hingehört, nämlich ins Innere eines Hauses.

 
Wie viele Reihenhäuser mit dieser Ausstattung entstehen aktuell in Fischamend und ab wann werden diese bezugsfertig sein? Insgesamt entstehen sechs Reihenhäuser in zwei Haustypen mit Wohnnutzflächen von etwa 120 bis 134 Quadratmetern. Die Fertigstellung und Übergabe an die neuen Eigentümer ist im Frühjahr 2023 geplant.
 
 

KLIMATISIERUNG DURCH BAUTEILAKTIVIERUNG.

Thermische Bauteilaktivierung ist ein Begriff aus der Klimatechnik und bezeichnet Systeme, welche die Gebäudemassen zur Temperaturregulierung nutzen.

Prinzip: Vor dem Vergießen von Betondecken werden Rohrleitungen in die Schalung eingelegt. Durch die Rohre fließt Wasser als Kühlmedium. Die durchflossene Massivdecke wirkt als Speichermasse und unterstützt eine gleichmäßige Temperierung des Gebäudes.

Weiterführende Informationen (Wikipedia)